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Wissenswertes zur Kernspintomographie

Warum darf man mit einem Herzschrittmacher nicht in den Kernspin?

Der Herzschrittmacher kann durch das Magnetfeld in seiner Funktion stark beeinträchtigt werden oder ausfallen. Mit genauer Überwachung durch einen Herzspezialisten kann bei einzelnen Patienten im Notfall eine Untersuchung dennoch erfolgen.

Was muss ich als Patient mit Herzschrittmacher wissen?

Patienten mit Herzschrittmachern können nur in Ausnahmefällen untersucht werden. Es gibt bereits für MR-Aufnahmen zugelassene Schrittmacher. Dennoch ist vor der Anmeldung Ihr persönlicher Herzspezialist zu konsultieren, um eine potentielle Gefährdung bereits im Vorfeld zu erkennen. Bitte vereinbaren Sie zunächst einen Gesprächstermin, zu dem wir auch Ihren behandelnden Herzspezialisten (Kardiologen) telefonisch erreichen können.

Warum nicht während der Stillzeit?

Untersuchungen sind während der Stillzeit jederzeit möglich. Nur eine Kontrastmittelgabe sollte unterbleiben, weil das Kontrastmittel in die Muttermilch übergehen kann. Deshalb ist vorheriges Abstillen grundsätzlich anzuraten.

Wie oft darf ich mich pro Jahr im MRT untersuchen lassen?

Die theoretische Gefährdung durch die Magnetwellen ist als so gering einzustufen, dass der Vergleich mit einer Ultraschalluntersuchung durchaus gerechtfertigt ist. Es können also – falls medizinisch notwendig – auch mehrere Untersuchungen in kurzen Zeitabständen erfolgen. Deshalb ist die Kernspintomografie neben dem Ultraschall auch für Schwangere möglich, aus grundsätzlichen Erwägungen wird sie nur in Ausnahmefällen innerhalb der ersten 12 Wochen einer Schwangerschaft durchgeführt.

Was muss ich währenddessen tun?

Gar nichts. Solange Sie ein Geräusch hören, sollen Sie möglichst ruhig liegen bleiben.

Wie lange bleibt das Kontrastmittel im Körper?

Der überwiegende Teil wird in den ersten Stunden über die Nieren ausgeschieden. Je nach Nierenfunktion können Spuren noch bis zum nächsten Tag nachweisbar bleiben.

Ist das Kontrastmittel für Diabetiker gefährlich?

Nein, nur eine eingeschränkte Nierenfunktion aufgrund einer diabetischen Nierenerkrankung kann die Ausscheidung verzögern.

Ist es möglich, auf den Kernspin allergisch zu reagieren?

Nein, nur in ganz seltenen Fällen auf das Kontrastmittel. Hierauf sind wir aber vorbereitet und das Personal wird regelmäßig geschult.

Wie weit fährt die Liege in die Röhre?

Dies hängt von dem zu untersuchenden Körperteil ab. Dieses sollte möglichst im Zentrum des im Übrigen über 60 cm breiten Tunnels platziert sein. Der Kopf ist bei allen Untersuchungen an Körperteilen unterhalb der Hüfte nicht innerhalb des Tunnels.

Wäre jemand da, falls ich Angst bekommen sollte?

Natürlich, wir haben jederzeit Sicht- und Hörkontakt mit Ihnen. Falls Sie ängstlich werden, können Sie auch mittels eines Druckballons, den Sie in der Hand halten, selbst ein lautes Signal verursachen. Wenn nötig, bekommen Sie ein angstlösendes Medikament zur Untersuchung gespritzt. Sie dürfen dann aber im Anschluss der Untersuchung nicht mit dem Auto heimfahren, weil Ihre Verkehrstüchtigkeit noch für eine Zeit eingeschränkt bleibt. Unser Personal ist sehr geübt im Umgang mit platzängstlichen Patienten, so dass Sie sicher gut durch die Untersuchung geführt werden.

Wann bekomme ich das Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt?

Im Anschluss führt unser Arzt mit Ihnen ein Gespräch über das Ergebnis der Untersuchung. Sie können dabei Fragen nach Ihrer Erkrankung stellen und erhalten verständliche Antworten.

Wie schreibt man Kernspintomographie, mit "f" oder "ph"?

Der Duden empfiehlt das "f", dem wir bei unserer Praxisbezeichnung gerecht werden.
In der Wissenschaft, im internationalen Gebrauch und im Internet ist jedoch die Kernspintomographie mit "ph" gebräuchlich. Diesem Umgang passen wir uns auf der Homepage an.